Die Goldberg-Variationen

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Die Goldberg-Variationen

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Produktinformationen

Tabori Leben und Wirken

„Vielleicht ist das Theater die einzige Heimat“

George Tabori – ein Wanderer zwischen Schmerz und Scherz In einem Zeitungsinterview kurz vor seinem 90. Geburtstag sagte George Tabori, der sein Leben lang wie ein Heimatloser auf Wanderschaft war: „Vielleicht ist das Theater die einzige Heimat“. Er wurde 1914 als Sohn einer ungarisch-jüdischen Familie in Budapest geboren und emigrierte1936 nach London. Sein Vater, ein Journalist, wurde 1944 in Auschwitz von den Nazis ermordet, seine Mutter entkam nur durch Zufall den Todesschergen. Tabori lebte in zwölf Ländern, darunter in der Türkei, Israel und Ägypten. 1947 ging er nach Amerika und schrieb dort Filmdrehbücher unter anderem für Alfred Hitchcock. In Hollywood traf er Bert Brecht, dessen Werke er ins Englische übersetzte. Hier schrieb er bald darauf auch sein erstes Bühnenstück für den Broadway. Der Dramatiker, der über dreißig Theaterstücke verfasst hat, widmete sich mit seinem schwarzen Humor den heikelsten Themen und brach immer wieder Tabus. Aufsehen erregten seine Stücke, in denen er die Nazizeit auf die Bühne brachte, so die Hitler-Farce „Mein Kampf“ (1987) oder das Auschwitz-Stück „Die Kannibalen“(1968). Tabori avancierte als Dramatiker, Schauspieler und Regisseur zur „lebenden Theaterlegende“. „Seine Arbeiten“, so die Süddeutsche Zeitung 1991, „sind Versuche, die Magie des Theaters und das Grauen des Lebens zu beschwören, wundersame Gratwanderungen zwischen Schmerz uns Scherz“. George Tabori starb am 23. Juli 2007 im Alter von 93 Jahren.

Kulturquartier Mönchenkloster in Jüterbog 2019. 
Die Laienschauspieler des Vereins "Theater der Werktätigen Jüterbog 1949 e.V." führen in ihrem aktuellen Stück "Die Goldberg-Variationen" groteskes und großartiges Welttheater auf. George Tabori schrieb 1991 diese tragischkomische Theater- und Bibelparodie. Mit Bezug zur aktuellen politischen Lage wagt sich der Regisseur Ernst Werner mit den Schauspielern des Amatheurtheaters zum 70-jährigen Vereinsjubiläum an eines der anspruchsvollsten Stücke.

Gott (Mr. Jay) ist seine Schöpfung entglitten und versucht nun als Spielleiter eine neue Inszenierung. Sein Assistent Goldberg kann ihm nichts recht machen. Die Erzählung der Schöpfungsgeschichte geht Hand in Hand mit der Entstehung eines Stückes - beginnend bei den ersten Proben bis hin zur Aufführung.

Premiere war am: 11.01.2019

bisherige Aufführungen:

  • 12.01.2019
  • 25.01.2019
  • 26.01.2019

weitere Aufführungen sind in Planung, mehr Details dazu hier bald.

Beginn: 19:30 Uhr

Einführung in die Inszenierung: 19:00 Uhr (im Nebenraum)

Titel: "Die Goldberg-Variationen"
Autor: George Tabori
Regie: Ernst Werner

- Schauspieler -
Mr. Jay, der Regisseur: Matthias Butsch
Goldberg, sein Assistent: Christoph Kreibich
Mrs. Mopp, Putzfrau: Janin Edeling
Terese Tormentina Superstar: Maren Petzhold
Ernestina van Veen: Anja Winter
Japhet: Michael Zschille
Masch: Martin Hennig

Raamah: Kevin Calaku
Die Hell's Angels:

  • Michael Zschille
  • Werner Fink
  • Helmut Balke
  • Anne Danzmann
  • Maren Petzhold

Abraham: Michael Zschille
Sarah: Anne Danzmann
Isaak: Martin Hennig
Das Goldene Kalb: Janin Edeling
Maske: Britta Adam, Jakob Stenzel
Licht: Stefan Zenner
Ton: Torsten Haak
Souffleuse: Claudia Broedermann
Isis – Entwurf und Herstellung: Klaus Niedzwiecki
Einführung: Andrea Meyer
Musik (Orgelsequenzen von Bach): interpretiert von Gabriele Eichelbaum 
auf der Orgel von Kloster Zinna


Kundenrezensionen

Durchschnittliche Bewertung: 4

Goldberg Variationen

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Das Stück ist sehr gut vorgeführt und interessant. Es regt zum denken an, macht jedoch viel Spaß beim zusehen. Gesamt eine gute Leistung aller Beteiligten und eine Menge Arbeit, die im Publikum sehr gut ankommt. Ansehen lohnt sich! (13 Jan 2019, 13:43)
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